AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Zuletzt aktualisiert: 25. Februar 2025

Abschnitt 1 – Definitionen

In diesen Bedingungen gelten folgende Definitionen:

Widerrufsfrist: Die Frist, innerhalb welcher der Verbraucher vom Widerrufsrecht Gebrauch machen kann.

Verbraucher: Die natürliche Person, die nicht in Ausübung eines Berufes oder Gewerbes handelt und einen Fernabsatzvertrag mit dem Unternehmer abschliesst.

Tag: Kalendertag.

Dauertransaktion: Ein Fernabsatzvertrag, der sich auf eine Reihe von Produkten und/oder Dienstleistungen bezieht, deren Liefer- und/oder Kaufverpflichtung zeitlich gestaffelt ist.

Dauerhafter Datenträger: Jedes Mittel, das es dem Verbraucher oder dem Unternehmer ermöglicht, persönlich an ihn gerichtete Informationen so zu speichern, dass eine künftige Abfrage und unveränderte Wiedergabe möglich ist.

Widerrufsrecht: Die Möglichkeit des Verbrauchers, innerhalb der Bedenkzeit auf den Fernabsatzvertrag zu verzichten.

Unternehmer: Die natürliche oder juristische Person, die Verbrauchern im Fernabsatz Waren und/oder Dienstleistungen anbietet.

Fernabsatzvertrag: Eine Vereinbarung, bei der im Rahmen eines vom Unternehmer organisierten Systems bis zum Abschluss der Vereinbarung ausschliesslich eine oder mehrere Fernkommunikationstechniken eingesetzt werden.

Fernkommunikationstechnik: Mittel, die für den Abschluss eines Vertrages verwendet werden können, ohne dass Verbraucher und Unternehmer gleichzeitig am selben Ort anwesend sind.

Allgemeine Geschäftsbedingungen: Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmers.


Artikel 2 – Identität des Unternehmers

Name des Unternehmens: Heidi's Leder Switzerland E-Mail: kontakt@heidis-leder.com


Artikel 3 – Anwendbarkeit

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für jedes Angebot des Unternehmers sowie für jeden zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher abgeschlossenen Fernabsatzvertrag und jede Bestellung.

Bevor der Fernabsatzvertrag abgeschlossen wird, wird dem Verbraucher der Text dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Verfügung gestellt. Sollte dies nicht möglich sein, wird vor Abschluss darauf hingewiesen, dass die AGB in den Geschäftsräumen einsehbar sind und dem Verbraucher auf Anfrage kostenlos zugesandt werden.

Wird der Fernabsatzvertrag elektronisch abgeschlossen, so wird dem Verbraucher der Text der AGB auf elektronischem Weg in einer Form zur Verfügung gestellt, die eine Speicherung auf einem dauerhaften Datenträger ermöglicht. Ist dies nach vernünftigem Ermessen nicht möglich, wird angegeben, wo die AGB elektronisch eingesehen werden können und dass sie auf Wunsch kostenlos zugesandt werden.

Für den Fall, dass zusätzlich zu diesen AGB besondere Produkt- oder Dienstleistungsbedingungen gelten, kann sich der Verbraucher bei widersprüchlichen Bestimmungen stets auf die für ihn günstigere Regelung berufen.

Sollte eine oder mehrere Bestimmungen dieser AGB ungültig oder nichtig sein, bleiben der Vertrag und die übrigen Bestimmungen in Kraft. Die betreffende Bestimmung wird im gegenseitigen Einvernehmen durch eine Regelung ersetzt, die dem ursprünglichen Inhalt so nahe wie möglich kommt.

Nicht geregelte Situationen sind sinngemäss nach dem Geist dieser AGB zu beurteilen. Unklarheiten in der Auslegung sind ebenfalls im Sinne dieser AGB zu lösen.


Artikel 4 – Das Angebot

Wenn ein Angebot eine begrenzte Gültigkeitsdauer hat oder an Bedingungen geknüpft ist, wird dies im Angebot ausdrücklich vermerkt.

Das Angebot ist freibleibend. Der Unternehmer ist berechtigt, das Angebot jederzeit zu ändern und anzupassen.

Das Angebot enthält eine vollständige und genaue Beschreibung der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen. Offensichtliche Irrtümer oder Fehler im Angebot binden den Unternehmer nicht.

Alle Abbildungen, Spezifikationen und Angaben im Angebot sind indikativ und können keine Grundlage für Entschädigungsansprüche oder eine Vertragsauflösung bilden. Der Unternehmer kann nicht garantieren, dass die angezeigten Farben exakt mit den tatsächlichen Farben der Produkte übereinstimmen.

Jedes Angebot enthält alle Informationen, die für den Verbraucher zur Beurteilung seiner Rechte und Pflichten erforderlich sind. Dies betrifft insbesondere: den Preis ohne Zollabfertigungskosten und Einfuhrumsatzsteuer – diese zusätzlichen Kosten gehen zu Lasten des Kunden; etwaige Versandkosten; die Art und Weise, wie der Vertrag zustande kommt; ob das Widerrufsrecht anwendbar ist; die Art der Zahlung, Lieferung und Vertragserfüllung; die Frist für die Annahme des Angebots; die Höhe allfälliger Fernkommunikationsgebühren; ob und wie die Vereinbarung archiviert werden kann; die Möglichkeit zur Überprüfung und Korrektur von Angaben vor Vertragsschluss; alle weiteren Sprachen, in denen der Vertrag abgeschlossen werden kann; anwendbare Verhaltenskodizes; die Mindestlaufzeit bei Dauerschuldverhältnissen.


Artikel 5 – Der Vertrag

Der Vertrag kommt in dem Moment zustande, in dem der Verbraucher das Angebot annimmt und die festgelegten Bedingungen erfüllt.

Hat der Verbraucher das Angebot elektronisch angenommen, bestätigt der Unternehmer unverzüglich den Eingang dieser Annahme. Bis zur Bestätigung kann der Verbraucher den Vertrag widerrufen.

Wird der Vertrag elektronisch geschlossen, trifft der Unternehmer angemessene technische und organisatorische Massnahmen zum Schutz der Datenübertragung und zur Gewährleistung einer sicheren Online-Umgebung.

Der Unternehmer kann im gesetzlich zulässigen Rahmen prüfen, ob der Verbraucher seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Er ist berechtigt, eine Bestellung aus triftigem Grund abzulehnen oder an besondere Bedingungen zu knüpfen.

Mit der Lieferung stellt der Unternehmer dem Verbraucher schriftlich oder auf dauerhaftem Datenträger folgende Informationen zur Verfügung: Kontaktadresse für Beschwerden; Bedingungen für die Ausübung des Widerrufsrechts; Informationen über Garantie und Kundendienst; Voraussetzungen für die Vertragsbeendigung bei Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Jeder Vertrag steht unter der aufschiebenden Bedingung ausreichender Produktverfügbarkeit.


Artikel 6 – Widerrufsrecht

Beim Kauf von Produkten hat der Verbraucher das Recht, den Vertrag ohne Angabe von Gründen innerhalb von 30 Tagen zu widerrufen. Diese Frist beginnt an dem Tag, an dem der Verbraucher oder eine von ihm benannte Person das Produkt erhalten hat.

Während der Bedenkzeit hat der Verbraucher das Produkt und die Verpackung sorgfältig zu behandeln. Er darf das Produkt nur in dem Masse auspacken oder benutzen, wie es für eine Beurteilung erforderlich ist. Macht er vom Widerrufsrecht Gebrauch, sendet er das Produkt mit dem gesamten Zubehör – wenn möglich im Originalzustand und in der Originalverpackung – gemäss den Anweisungen des Unternehmers zurück.

Möchte der Verbraucher vom Widerrufsrecht Gebrauch machen, hat er dies dem Unternehmer innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt schriftlich per E-Mail mitzuteilen. Anschliessend muss die Ware innerhalb von weiteren 30 Tagen zurückgesandt werden. Der Verbraucher hat den rechtzeitigen Versand nachzuweisen, z. B. durch einen Versandbeleg.

Hat der Verbraucher seinen Widerruf nicht innerhalb der genannten Fristen erklärt oder die Ware nicht zurückgesandt, so ist der Kauf verbindlich.


Artikel 7 – Kosten im Falle des Widerrufs

Wenn der Verbraucher vom Widerrufsrecht Gebrauch macht, trägt er die direkten Rücksendungskosten.

Hat der Verbraucher einen Betrag bezahlt, erstattet der Unternehmer diesen so rasch wie möglich, spätestens jedoch innerhalb von 30 Tagen nach dem Widerruf, sofern die Ware eingegangen ist oder ein schlüssiger Rücksendungsnachweis vorliegt.


Artikel 8 – Ausschluss des Widerrufsrechts

Der Unternehmer kann das Widerrufsrecht für bestimmte Produkte ausschliessen, sofern dies im Angebot klar angegeben ist. Ein Ausschluss ist möglich für Produkte, die nach Spezifikationen des Verbrauchers hergestellt wurden; eindeutig persönlicher Natur sind; aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht zurückgegeben werden können; schnell verderben oder altern; Preisschwankungen unterliegen; einzelne Zeitungen oder Zeitschriften sind; Audio-/Videoaufzeichnungen oder Software, deren Versiegelung gebrochen wurde; Hygieneartikel, deren Versiegelung gebrochen wurde.

Bei Dienstleistungen ist ein Ausschluss möglich für: Unterkunft, Beförderung, Gastronomie oder Freizeitaktivitäten an einem bestimmten Datum; Dienstleistungen, die mit Zustimmung des Verbrauchers vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wurden; Wetten und Lotterien.


Artikel 9 – Der Preis

Während der Gültigkeitsdauer werden die Preise nicht erhöht, ausser aufgrund von Inflation.

Der Unternehmer kann Produkte zu variablen Preisen anbieten, wenn diese Marktfluktuationen unterliegen, sofern dies im Angebot vermerkt ist.

Preiserhöhungen innerhalb von 3 Monaten nach Vertragsabschluss sind nur zulässig, wenn sie gesetzlich vorgesehen sind. Preiserhöhungen nach 3 Monaten sind nur zulässig, wenn sie gesetzlich vorgesehen sind oder der Verbraucher das Recht hat, den Vertrag zu kündigen.

Die Lieferung findet ausserhalb der EU statt. Die Einfuhrumsatzsteuer sowie allfällige Zollgebühren werden durch den Post- oder Kurierdienst beim Empfänger erhoben. Der Unternehmer stellt keine Mehrwertsteuer in Rechnung.

Alle Preise sind vorbehaltlich Druck- und Satzfehler. Der Unternehmer ist nicht verpflichtet, zum fehlerhaften Preis zu liefern.


Artikel 10 – Konformität und Garantie

Der Unternehmer garantiert, dass die Produkte dem Vertrag, den angegebenen Spezifikationen und den geltenden gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Eine gewährte Garantie berührt nicht die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers gegenüber dem Unternehmer.

Allfällige Mängel oder falsch gelieferte Produkte sind dem Unternehmer innerhalb von 30 Tagen nach Lieferung schriftlich zu melden. Die Rücksendung muss in der Originalverpackung und im Neuzustand erfolgen.

Die Garantiedauer entspricht jener des Herstellers. Der Unternehmer ist nicht verantwortlich für die Eignung der Produkte für spezifische Anwendungen des Verbrauchers.

Die Garantie gilt nicht, wenn: der Verbraucher die Produkte selbst repariert oder modifiziert hat; die Produkte unsachgemäss behandelt wurden; der Mangel auf staatliche Vorschriften bezüglich der verwendeten Materialien zurückzuführen ist.


Artikel 11 – Lieferung und Ausführung

Der Unternehmer wird bei der Ausführung von Bestellungen die grösstmögliche Sorgfalt walten lassen.

Als Lieferadresse gilt die Adresse, die der Verbraucher mitgeteilt hat.

Angenommene Bestellungen werden spätestens innerhalb von 30 Tagen ausgeführt. Verzögert sich die Lieferung, wird der Verbraucher innerhalb von 30 Tagen informiert und hat das Recht, den Vertrag kostenfrei aufzulösen.

Im Falle einer Auflösung erstattet der Unternehmer den bezahlten Betrag spätestens innerhalb von 30 Tagen.

Erweist sich die Lieferung als unmöglich, bemüht sich der Unternehmer um einen Ersatzartikel. Für Ersatzartikel kann das Widerrufsrecht nicht ausgeschlossen werden; die Rücksendungskosten gehen zu Lasten des Unternehmers.

Das Risiko von Beschädigung und/oder Verlust der Produkte liegt bis zur Übergabe an den Verbraucher beim Unternehmer.


Artikel 12 – Vertragsdauer: Dauer, Kündigung und Verlängerung

Beendigung: Der Verbraucher kann einen Vertrag auf unbestimmte Dauer jederzeit mit einer Frist von höchstens einem Monat kündigen. Befristete Verträge können jederzeit zum Ende der Laufzeit mit einer Frist von höchstens einem Monat gekündigt werden. Die Kündigung ist jederzeit möglich, mindestens in der gleichen Form wie der Vertragsabschluss und mit der gleichen Frist, die der Unternehmer für sich selbst festgelegt hat.

Verlängerung: Ein befristeter Vertrag kann nicht stillschweigend um eine feste Laufzeit verlängert werden. Zeitungsabonnements können stillschweigend um höchstens drei Monate verlängert werden. Eine stillschweigende Verlängerung auf unbestimmte Zeit ist nur zulässig, wenn der Verbraucher jederzeit mit einer Frist von höchstens einem Monat kündigen kann. Probeabonnements enden automatisch und werden nicht verlängert.

Dauer: Bei Verträgen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr kann der Verbraucher nach Ablauf eines Jahres jederzeit mit einer Frist von höchstens einem Monat kündigen.

Hinweis: Heidi's Leder Switzerland wird am 31. Januar 2026 oder früher schliessen.


Artikel 13 – Zahlung

Die vom Verbraucher geschuldeten Beträge sind innerhalb von 7 Werktagen nach Beginn der Bedenkzeit zu bezahlen. Bei Dienstleistungsverträgen beginnt diese Frist nach Erhalt der Vertragsbestätigung.

Der Verbraucher ist verpflichtet, Fehler in den Zahlungsdaten unverzüglich mitzuteilen.

Bei Zahlungsverzug ist der Unternehmer berechtigt, angemessene, im Voraus kommunizierte Kosten in Rechnung zu stellen.


Artikel 14 – Reklamationen

Reklamationen müssen dem Unternehmer innerhalb von 7 Tagen nach Feststellung der Mängel vollständig und klar beschrieben vorgelegt werden.

Reklamationen werden innerhalb von 14 Tagen ab Eingang beantwortet. Erfordert eine Reklamation mehr Zeit, antwortet der Unternehmer innerhalb von 14 Tagen mit einer Eingangsbestätigung und einem Hinweis auf den voraussichtlichen Antworttermin.

Kann die Reklamation nicht einvernehmlich gelöst werden, entsteht ein Streitfall, der dem Streitbeilegungsverfahren unterliegt.

Eine Reklamation setzt die Pflichten des Unternehmers nicht aus.

Erachtet der Unternehmer eine Reklamation als berechtigt, wird er die gelieferten Produkte nach eigenem Ermessen kostenlos ersetzen oder reparieren.


Artikel 15 – Streitigkeiten

Auf Verträge zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher ist ausschliesslich schweizerisches Recht anwendbar – auch wenn der Verbraucher seinen Wohnsitz im Ausland hat.